Stuttgart: Württembergische Gustav-Adolf-Diaspora-Stiftung

 
 
 

Kategorie

Mission, Ökumene, Entwicklungshilfe

Errichtet

2003

Zweck

Unterstützung evangelischer Christen in der Diaspora Europas,
Südamerikas und im Nahen Osten

Vermögen

572.000 Euro (WGADS), 163.000 (Wannagat-Stiftung), 11.000 Euro (Hanna-Woblack-Stiftung), 53.000 Euro (Stiftung Hornbacher-Nethanja)

Form

Unselbstständige kirchliche Stiftungen bürgerlichen Rechts in
Trägerschaft des GAW

 
 

Geschichte

Das 1843 gegründete württembergische Gustav- Adolf-Werk e.V. (GAW) unterstützt  protestantische Minderheitsgemeinden weltweit: in Südamerika, Süd-und Osteuropa, Russland,  Zentralasien, Syrien, Libanon, Ägypten und Marokko. Der Name erinnert an den Schwedenkönig und „Retter des Protestantismus“ im 30 jährigen Krieg: Gustav II. Adolf.

Das Werk pflegt Beziehungen zu  mehr als 45 Partnerkirchen und Einrichtungen in 39 Ländern. Es fördert Gemeindeaufbau, Bau und  Erhalt von Kirchen, missionarische Programme, soziale Projekte sowie die Ausbildung kirchlicher  Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Es entsendet jährlich rund 20 Freiwillige aus Deutschland zu  Partnerkirchen. Finanziert wird das Werk durch Spenden, Vermächtnisse, Gottesdienstopfer,  Konfirmandengaben – und seit 2003 durch die Württembergische Gustav-Adolf-Diaspora- Stiftung   (WGADS).

Die Stiftung unterstützt Gemeinden in der Diaspora (griechisch = Zerstreuung). Sie vergibt auch Stipendien an junge Menschen aus dem Ausland zum Studium in Deutschland. In der Trägerschaft des GAW befinden sich zudem die Wannagat- Stiftung (1985 errichtet) zur Förderung junger Theologen und anderer kirchlicher Nachwuchskräfte, die Kultur- und Diakoniestiftung Hornbacher Nethanja (2000) für die die Beziehung zu Christen in den Nachfolgestaaten der Sowjetunion sowie die Hanna-Woblack Stiftung (2007) zur Unterstützung evangelischer Minderheiten in Osteuropa und in den östlichen Bundesländern.