Aichwald: Vier-Kirchen-Stiftung

Segnender Christus in Aichwald-Schanbach

 

Kirche in Aichwald-Aichelberg

 

Kirche in Aichwald-Krummhardt

 

Kirche in Aichwald-Aichschieß

 

Kategorie

Kirche

Errichtet

2014

Zweck

Erhaltung der vier Kirchen von Aichwald

Vermögen

150.000 Euro

Form

Unselbstständige Stiftung kirchlichen Rechts in
Trägerschaft der Kirchengemeinde

 
 

Geschichte

In zutreffender Annahme, dass keine der vier Kirchen Aichwalds genügend Plätze bieten würde, fand im Jahr 2014 die Gründungsfeier der Stiftung in der großen Schurwaldhalle statt. Erhaltung der vier denkmalgeschützten Kirchen ist der Stiftungszweck, und dem zugute gaben die Gründungsstifterinnen und -stifter 115.000 Euro. Die Geschichte der vier Kleinode reicht bis aufs 13. Jahrhundert zurück. Damals soll die Kirche in Aichschieß Reliquien des Heiligen St. Gereon aus Köln erhalten haben – für den süddeutschen Raum sehr selten. Bis heute sind in der Kirche Fresken jener Zeit erhalten.

Die so genannte Feldkirche in Aichelberg wurde 1460 erstmals urkundlich erwähnt und diente wohl ursprünglich als Wehrkirche. Bekannt und beliebt ist die Reihe „Konzerte in der Feldkirche“. Die kleinste Kirche Aichwalds, nämlich in Krummhardt, geht auf das ausgehende 15. Jahrhundert zurück; mit einer aus dem Jahr 1487 stammenden Taufglocke. Ähnlich alt ist die Schanbacher Kirche; Gestühl, Empore und Taufstein sind aus dieser Zeit. „Dem Werk unserer Vorfahren fühlen wir uns verpflichtet“, so bekennt die Stiftungspräambel. In diesem Sinne konnten unterdessen erste Erträge verwendet werden.