Crailsheim: Karl-Hirt-Stiftung

 
 
 

Kategorie

Stiftungen für Kinder und Jugendliche

Errichtet

2020

Zweck

Förderung bedürftiger Kinder

Vermögen

1,3 Millionen Euro

Form

Unselbstständige Stiftung kirchlichen Rechts in Trägerschaft der Evangelischen Gesamtkirchengemeinde Crailsheim

 

 
 

Geschichte

Karl Hirt wurde 1928 in Beuerlbach nahe Crailsheim geboren und 1943 in der Crailsheimer Johanneskirche konfirmiert. Beruflich war als Elektriker und Funker tätig. Im Jahr 2002 starb er in Tübingen. Testamentarisch verfügte er, sein Vermögen solle der Evangelischen Kirchengemeinde Crailsheim „in Form einer Stiftung erhalten bleiben“; wirksam nach dem Ableben seiner Lebensgefährtin.

Entsprechend errichtete die Evangelische Gesamtkirchengemeinde Crailsheim eine Stiftung, wobei es zunächst zu klären galt, wie der von Karl Hirt benannte Stiftungszweck zeit- und situationsgemäß auszulegen und weiterzuentwickeln sei. Schrieb er doch, dass die Stiftungserträge insbesondere „bedürftigen Kindern der evangelischen Kinderkirche“ zukommen sollten.

Unter der Annahme, dass der Stifter in Kenntnis heutiger Situation wohl einen größeren Kreis bedacht haben würde, fördert die Stiftung künftig abgesehen von bedürftigen Kindern der Kinderkirche auch Kinder, die in anderen Arbeitsbereichen im Blick sind: Kinder in den kirchlichen Kindertagesstätten und in anderen kirchengemeindlichen Angeboten für Kinder und Jugendliche. Dazu zählt auch, wenn es mangels eigener Möglichkeiten erforderlich ist, beispielsweise Sprachunterricht zu finanzieren, Kleidung, Musikunterricht oder die Teilnahme an Freizeiten.