Schorndorf: Stiftung Evangelisches Marienstift

 
 
 

Kategorie

Diakonie

Errichtet

1901

Zweck

Evangelisches Marienstift Schorndorf

Form

Selbstständige kirchliche Stiftung bürgerlichen Rechts

 
 

Geschichte

Das Evangelische Marienstift in Schorndorf ist ein Pflegeheim, das Raum für 80 Bewohnerinnen und Bewohner bietet und mit einer großzügigen Gartenanlage zum Verweilen einlädt.
Während „Die Zieglerschen – Hilfe im Alter“ Betriebsträger ist, wird das Marienstift selbst durch eine Stiftung getragen.

Diese „Stiftung Evangelisches Marienstift in Schorndorf“ wurde durch den Verwalter des Erbes von Marie Schmid im Jahr 1901 errichtet. Die Tochter eines holländischen Fabrikbesitzers war mit einem Schorndorfer Rechtskonsulenten verheiratet, verwitwete schon mit 25 Jahren und verfügte von Todes wegen, dass ein Haus für ledige und mit dem Tod der Eltern in der Regel unversorgte Töchter evangelischer Pfarrer und Lehrer geschaffen werde. Es solle „eine Heimat in bewusst evangelischer Gemeinschaft“ bieten und auch offen sein für andere hilfsbedürftige Menschen.
Entsprechend wurde zunächst das Schmidsche Wohnhaus umgebaut und 1903 von den ersten  Pfarrtöchtern bezogen. Wegen stetig größeren Bedarfs, immer mehr auch über Pfarrtöchter hinaus,  wurde 1914 ein Neubau geschaffen und schließlich 1995 das heutige, moderne Marienstift eröffnet; mitfinanziert von Land, Kreis, Stadt, Diakonischem Werk, Kirchengemeinde, Förderverein und Spenden.

Das Marienstift ist ein Altenheim für Menschen aus Schorndorf und Umgebung, die den christlichen Geist, das große Engagement vieler ehrenamtlich Mitarbeitenden und die Lage in der Schorndorfer Altstadt schätzen.