Ludwigsburg: Stiftung Karlshöhe

 
 

Kategorie

Diakonie

Errichtet

1878

Zweck

Diakonische Einrichtungen, Diakonieverband, Berufung ins
Diakonenamt

Vermögen

31 Millionen Euro, größtenteils in Gebäuden gebunden

Form

Selbstständige kirchliche Stiftung bürgerlichen Rechts

 
 

Geschichte

Die Karlshöhe Ludwigsburg wurde von evangelischen Christen 1876 nach dem Vorbild des Rauhen Hauses in Hamburg als Evangelische Brüder- und Kinderanstalt gegründet, seit 1878 als Stiftung geführt. Namensgeber ist der württembergische König Karl, der mit seiner Gattin Olga das Protektorat der Karlshöhe übernahm. Jahrzehnte lang gehörte die Ausbildung von „Brüdern“, den späteren Diakonen und seit 1971 Diakoninnen zur grundlegenden Aufgabe; heute ist es die Berufung ins Diakonenamt.
Zum Kinderheim kam bereits nach drei Jahren das Altenheim am Salon dazu. Neben  der Kinder- und Jugendhilfe sowie der Altenhilfe entstanden bis heute zahlreiche weitere diakonische Angebote für behinderte Menschen und für Menschen mit sozialen und psychischen Schwierigkeiten.

Wichtiges Arbeitsfeld ist der große Gebrauchtwarenmarkt mit seinem florierenden Laden- und  Flohmarkt-Betrieb. Bedeutsam für die Karlshöhe Ludwigsburg ist die zur Einrichtung gehörende Kirche und ihre Gemeinde als wichtiges Zentrum für Bewohner, Mitarbeiter und Diakone.
Von der Karlshöhe aus werden rund 1.200 Menschen betreut, insgesamt arbeiten um die 600 Mitarbeitende für die Stiftung.

Die Karlshöhe ist eine gemeinnützige Einrichtung und Mitglied im Diakonischen Werk  Württemberg. Schirmherrin ist Eva Luise Köhler.