Göppingen: Wilhelmshilfe- Juliane Vogt-Stiftung

 
 

Kategorie

Diakonie

Errichtet

1995

Zweck

Förderung Altenhilfe der Wilhelmshilfe sowie der wissenschaftlichen Forschung im Bereich der Gerontologie

Vermögen

1,6 Millionen Euro

Form

Selbstständige kirchliche Stiftung bürgerlichen Rechts

 
 

Geschichte

Anlässlich und in dankbarer Erinnerung eines Nachlasses von Juliane Vogt, auf deren elterlichem Grundstück die Göppinger Wilhelmshilfe nach dem Zweiten Weltkrieg ihre Arbeit fortsetzte, hat der Verein Wilhelmshilfe e. V. 1995 die „Wilhelmshilfe- Juliane Vogt-Stiftung“ errichtet.

Ihr Zweck ist die Förderung der weit gespannten Altenhilfe durch die Wilhelmshilfe, insbesondere die Aus- und Fortbildung, die konzeptionelle Weiterentwicklung und die wissenschaftliche Forschung und Begleitung im Bereich der Gerontologie.

Die nach König Wilhelm I. benannte Wilhelmshilfe wurde 1839 als Kinderrettungsanstalt gegründet, um verwahrloste Kinder aufzunehmen. Nach dem Zweiten Weltkrieg sollte die Sorge um alte Menschen im Mittelpunkt stehen. So wurden in Göppingen und Umgebung im Laufe der Jahre sieben Pflegeheime gebaut; dazu mehrere Einrichtungen mit Wohnungen für Senioren und eine Tagespflege – insgesamt für mehr als tausend Menschen.
Außerdem betreibt die Wilhelmshilfe eine Sozialstation und eine Wohngruppe für Menschen, die an Multipler Sklerose erkrankt sind, sowie eine Seniorenwohngemeinschaft. Solche Betreuung, Versorgung und Pflege aus einer Hand samt der stetigen gerontologischen Weiterentwicklung wird aus Erträgen der Wilhelmshilfe-Juliane Vogt-Stiftung unterstützt.