Tübingen: Philipp-Melanchthon-Stiftung Philologisch-theologisches Kolleg

 
 

Kategorie

Bildung

Errichtet

1992

Zweck

Förderung der historischen Theologie und der mit ihr verbundenen
philologischen Fächer

Form

Selbstständige kirchliche Stiftung bürgerlichen Rechts

 
 

Geschichte

1992 stiftete Martin Hengel, Professor für Neues Testament und Antikes Judentum, in Tübingen die „Philipp- Melanchthon-Stiftung Philologisch-theologisches Kolleg“. Stiftungszweck ist die wissenschaftliche Förderung der historischen Theologie und der mit ihr verbundenen philologischen Fächer. Hierzu wird die Ausbildung des theologischen Nachwuchses in den klassischen und orientalischen Sprachen gefördert, dazu die Zusammenarbeit zwischen der klassischen und orientalischen Philologie und der Theologie sowie die exegetische und historische Forschung in den biblischen Fächern, dem antiken Judentum und dem frühen Christentum.

Insbesondere dienen dem Stiftungszweck Lehrveranstaltungen im Rahmen der Evangelisch- theologischen Fakultät der  Universität Tübingen, in denen Kenntnisse der alten Sprachen verbessert werden. Dem 2009  verstorbenen Stifter war es ein Anliegen, die Bedeutung der alten Sprachen zur Geltung zu bringen, insofern dadurch die Wurzeln unserer Kultur im antiken Judentum und in der griechisch-römischen Welt erschlossen werden. Das Philologisch-theologische Kolleg bietet hierzu Übungen, Seminare und  Vorlesungen an. Leiter der Stiftung ist Prof. Dr. Volker Henning Drecoll. Philipp Melanchthon (1497 bis 1560) war der neben Luther wohl einflussreichste Reformator, Theologe und Philologe in Deutschland.