Stiftung Deutsche Bibelgesellschaft

Bibel zum Lesen und Hören in Papua-Neuguinea

Die "Stiftung Privilegierte Württembergische Bibelanstalt" wurde am 11. September 1812 in Stuttgart im Haus des Kaufmanns Lotter am Marktplatz gegründet. Mit dem Ziel Bibeln herzustellen und zu vertreiben, die für jedermann bezahlbar sind. Der Anstoß kam von England. Die 1804 dort gegründete Britische und Ausländische Bibelgesellschaft entsandte ihren Auslandssekretär Pfarrer Adolph Steinkopf, ein Schwabe, u.a. in die deutschen Staaten, um die Gründung von Bibelgesellschaften anzuregen. Er traf auf Gleichgesinnte, die eine geistliche Erneuerung auf der Grundlage der Bibel vorantreiben wollten. So kam er im Sommer 1812 nach Stuttgart und in Kontakt mit Christoph Matthäus Daniel Hahn, den beiden angesehenen Kaufleuten Heinrich und Ludwig Lotter sowie dem Erweckungsprediger Pfarrer Christian Dann. Seit 1710 bestand bereits in Halle an der Saale die Cansteinsche Bibelanstalt, die älteste der Welt, die durch Sammeln von Spenden ihre Bibeln billiger verkaufen konnte als der Buchhandel. Ihre Bibeln erreichten Süddeutschland kaum, zu groß waren die Handelsbarrieren zwischen den einzelnen deutschen Staaten.

 

1974 wurde die Bibelanstalt in "Württembergische Bibelanstalt" umbenannt. Diese wiederum wurde 1975 durch Einbeziehung von Aufgaben der Cansteinschen Bibelanstalt und des Evangelischen Bibelwerks in der Bundesrepublik und Berlin-West e.V. zur "Deutschen Bibelstiftung" mit Sitz in Stuttgart erweitert. Voraussetzung war, dass die auf Württemberg beschränkten Aufgaben von der zu gründenden Württembergischen Bibelgesellschaft als besondere Abteilung der Deutschen Bibelstiftung wahrgenommen werden.
 
1981 wird die Bibelstiftung in die "Stiftung Deutsche Bibelgesellschaft" überführt. Sie nimmt nun auch Recht und Pflichten des Evangelischen Bibelwerks in der Bundesrepublik Deutschland und in Berlin-West e.V. wahr. Die Deutsche Bibelgesellschaft ist eine kirchliche Stiftung des öffentlichen Rechts mit Sitz in Stuttgart. "Übersetzung, Herstellung und Verbreitung der Bibel" nennt die Satzung als Aufgaben. Darüber hinaus fördert sie die Bibelmission u.a. durch die Aktion Weltbibelhilfe, das Bibellesen und die Kenntnis der Heiligen Schrift. Bei der Deutschen Bibelgesellschaft erscheinen die Lutherbibel im Auftrag der Evangelischen Kirche in Deutschland und die Gute Nachricht Bibel. Mit der BasisBibel bietet sie die weltweit erste Übersetzung, die den gewandelten Lesebedürfnissen des 21. Jahrhunderts gerecht wird. Zu den mehr als 1.000 Titeln des Verlages zählen außerdem wissenschaftliche Ausgaben, Hörbibeln, elektronische Medien, fremdsprachige Ausgaben und Kinderbibeln. Sämtliche Titel sind über den Internetshop www.bibelonline.de zu beziehen.

 

Weitere Information: www.dbg.de
 
Kontakt: Stiftung Deutsche Bibelgesellschaft, Generalsekretär Dr. Christoph Rösel, Balinger Straße 31 A, 70563 Stuttgart, Telefon 0711 7181246, roeseldontospamme@gowaway.dbg.de

 

Zustiftungen (steuerlich absetzbar) sind willkommen an:
Adressat: Deutsche Bibelgesellschaft 
IBAN: DE59 5206 0410 0000 4150 73, BIC: GENODEF1EK1
Verwendungszweck: Bibelprojekte (Deutschland oder weltweit)