Schneller Stiftung - Erziehung zum Frieden

Erziehung zum Frieden dank der Schneller-Stiftung

„Wenn viele kleine Leute viele kleine Schritte tun, dann können sie das Gesicht der Welt verändern", davon überzeugt zeigte sich Margit Rupp, die damalige Direktorin des Evangelischen Oberkirchenrats und stellvertretende Vorsitzende des Stiftungsvorstandes, 2007 bei der Gründung der "Schneller Stiftung - Erziehung zum Frieden" durch den Evangelischen Verein für die Schneller-Schulen (EVS) in Stuttgart.
 
Die Schneller Stiftung hat dafür den Beweis angetreten. Mit ihren Erträgen unterstützt sie maßgeblich die Arbeit der Johann-Ludwig-Schneller-Schule im Libanon und der Theodor-Schneller-Schule in Jordanien. Deren Aufgabe ist es, Kinder aus sozial schwachen Familien zu Frieden und Toleranz zu erziehen und ihnen durch eine gute Schul- und Handwerksausbildung langfristige Lebensperspektiven zu eröffnen.
 
An beiden Schulen leben christliche und muslimische Kinder, so dass die Stiftung auch das friedliche Zusammenleben unterschiedlicher Religionen und Traditionen fördert. „Ich halte das Engagement für die Kinder in den Ländern des Nahen Ostens für außerordentlich wertvoll“, betont Prof. Dr. Herta Däubler-Gmelin, Mitglied im Stiftungskuratorium. Die Arbeit solcher Schulen sei wichtig, um den Kindern in schwierigen Zeiten Hoffnung zu geben, ihnen Werte zu vermitteln, sie zu einem friedlichen Zusammenleben zu befähigen – und ihnen eine solide Ausbildung zukommen zu lassen.

 

2008 finanzierte die Schneller Stiftung – Erziehung zum Frieden die Renovierung der Räume für christlichen und muslimischen Religionsunterricht an der Theodor-Schneller-Schule. 2009 wurde mit ihren Mitteln eine moderne Fräsmaschine für die Schreinerei der Johann-Ludwig-Schneller-Schule angeschafft, die dort für die Einführung der dualen Ausbildung benötigt wird. Außerdem erhielt die Theodor-Schneller-Schule einen Zuschuss zur Renovierung eines Internatsgebäudes, in das ab Sommer 2010 Schulmädchen einziehen werden.

 

Die Stiftung startete mit einem Kapital von 1.079.000 Euro. Davon hat der EVS 800.000 Euro zur Verfügung gestellt. 279.000 Euro geben 70 Stifterinnen und Stifter. „Dies ist eine gewaltige Unterstützung für die Arbeit der beiden Schneller-Schulen im Nahen Osten und ermutigt uns sehr“, zieht EVS-Geschäftsführer Pfarrer Andreas Maurer Bilanz. Bis Anfang 2010 ist das Kapital durch Zustiftungen auf 1,14 Millionen Euro angewachsen.

 

Weitere Information: www.evs-online.org

 

Kontakt: EMS - Evangelische Mission in Solidarität e. V., Pfarrer Dr. Uwe Gräbe, Vogelsangstraße 62, 70197 Stuttgart, Telefon 0711 63678-37, graebe@ems-online.org

 

Zustiftungen (steuerlich absetzbar) sind herzlich willkommen an:

Adressat: Schneller Stiftung - Erziehung zum Frieden

IBAN: DE09 5206 0410 0000 4074 37, BIC: GENODEF1EK1

Verwendungszweck: Schneller-Stiftung