Altes erhalten - Neues ermöglichen: Stiftung Stiftskirche Tübingen

Stiftskirche Tübingen

Stiftskirche Tübingen

„Altes erhalten – Neues ermöglichen“ ist das Anliegen der "Stiftung Stiftskirche Tübingen", die am 5. Oktober 2008 im Rahmen eines Stiftungsfestes errichtet wurde. Durch eine Einzelspende verfügte die Stiftung über ein Startkapital von 50.000 Euro. Aktuell ist ihr Vermögen dank großzügiger Zustiftungen bereits vervierfacht.

„Mit der Stiftung Stiftskirche Tübingen bieten wir nicht nur unseren Gemeindegliedern, sondern konfessionsübergreifend und überregional allen, denen die Stiftskirche am Herzen liegt, eine Möglichkeit an, Stiftungskapital vertrauenswürdig, sicher und nachhaltig anzulegen“, sagt Rainer E. Müller, der dem Stiftungsrat angehört. Aus den Erträgen des Stiftungskapitals will der Stiftungsrat Bauerhaltungsmaßnahmen finanzieren, Investitionen tätigen sowie besondere Konzert- und Gottesdienstprojekte in der Stiftskirche fördern. Damit soll die Stiftung dazu beitragen, ein Gebäude, das in diesem Ausmaß heute nicht mehr gebaut werden kann, für gegenwärtige und künftige Generationen zu erhalten. Schließlich ist die Stiftskirche aus dem 15. Jahrhundert nicht nur Wahrzeichen und Zentralkirche von Tübingen, sondern sie hat durch ihre Größe, ihre gute Akustik und die gotische Baukunst auch weit über die Grenzen der Stadt hinaus Bedeutung als musikalisches und kulturelles Zentrum.

 

Im Zusammenhang mit dem ehrgeizigen Plan, eine Universität zu gründen und Tübingen zur Kulturstadt auszubauen, legte Graf Eberhard im Bart 1470 den Grundstein. Als erster Bauabschnitt wurde 1476der Chorraum mit prächtigem Gewölbe in seiner heutigen Höhe und Gestalt  fertiggestellt. Dort wurde 1477 die Universität  gegründet, hielten die Sindelfinger Chorherren ihre Messen, Vorlesungen und Promotionen. Der Bau wurde fortgesetzt, und es entstanden bis 1498 - unter Abriss und teilweiser Einbeziehung einer Vorgängerkirche - Kirchenschiff und Turm. Wegen Geldmangel wurden zunächst nur die Seitenaltäre überwölbt, Haupt- und Seitenschiff hatten eine flache Holzdecke und erhielten erst 1866/67 ihr Gewölbe.

 

Zustiftungen sind ab 1.000 Euro möglich, geringere Beträge werden als Spenden direkt den auszuschüttenden Erlösen zugeführt. Da die Stiftung gemeinnützig ist, können Zuwendungen an das Grundstockvermögen der Stiftung bis zu einer Million Euro (gegebenenfalls auf zehn Jahre verteilt) abgesetzt werden; und zwar zusätzlich zu dem üblichen 20prozentigen Spendenabzug.

 

Weitere Information: www.stiftung-stiftskirche-tuebingen.de

 

Kontakt: Evang. Pfarramt Stiftskirche Ost, Pfarrerin Susanne Wolf, Neckarhalde 27, 72070 Tübingen, Telefon 07071 795 254-20, wolfdontospamme@gowaway.stiftskirche-tuebingen.de

 

Helfen Sie mit und werden Sie Zustifterin oder -Zustifter!

Ab einem Beitrag von 1.000 Euro (steuerlich absetzbar) gehören Sie zu den Menschen, die der Stiftung bei ihrem guten Start zur Seite stehen.

Adressat: Stiftung Stiftskirche Tübingen

IBAN: DE78 6415 0020 0005 5581 00, BIC: SOLADES1TUB

Verwendungszweck: Stiftung Stiftskirche Tübingen (Zustiftung ab 1000,00€ oder Spende)